Anbietervergleich SWK Bank

Anbieter im aktuellen Preisvergleich

So schneidet die SWK Bank im Test ab

Bei der Kautionsbürgschaft der SWK Bank handelt es sich um eine Bankbürgschaft. Das bedeutet: Die Sicherheit für den Vermieter wird nicht durch eine Versicherung gestellt, wie sonst üblich, sondern durch eine Bank. Man nennt diese Form der Kautionsbürgschaft auch Bankaval. Welche Merkmale das Produkt der SWK Bank ausmachen und wie es sich im Anbietervergleich positioniert, zeigt dieser Testbericht.

Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:

• Selbstschuldnerische Bankbürgschaft auf erstes Anfordern • Deckt eine Kautionshöhe von 750 bis 10.000 Euro ab
• Keine vertragliche Mindestlaufzeit, jederzeit kündbar
• Kosten: 3,99 Prozent Jahresprämie auf Basis der Kautionssumme (min. 50 Euro)
• keine Abschlussgebühr
• Bürgschaft mit hoher Akzeptanz bei Vermietern und Verwaltungen
• vom TÜV Saarland ausgezeichnet

So funktioniert die SWK Bankbürgschaft

Die SWK Bankbürgschaft funktioniert wie eine Kautionsversicherung: Der Mieter überreicht bei Mietvertragsabschluss keine Barkaution, sondern händigt seinem Vermieter stattdessen eine Bürgschaftsurkunde aus, die ihm die SWK Bank ausgestellt hat. Der Vermieter hält somit eine Sicherheit in Händen, die besagt, dass die ausstellende Bank im Schadensfall für seinen Mieter finanziell bürgen würde.

So entfällt für den Mieter zum Einzug die prompte Bereitstellung einer hohen Geldsumme als Mietkaution. Andererseits muss sich der Vermieter nicht darum kümmern, eine Barkaution verzinslich anzulegen. Er spart sich die jährlichen Abrechnungen und bewahrt lediglich die Bürgschaftsurkunde auf. Die Bürgschaft für eine Mietkaution durch die SWK Bank funktioniert bargeldlos und hält so für beide Vertragspartner Vorteile bereit.

Sollte es zum Schadensfall kommen, macht der Vermieter seinen Anspruch der Süd-West-Kreditbank gegenüber geltend. Dann wird eine Auszahlung bis zur Höhe der eingangs vereinbarten und in der Bürgschaftsurkunde festgehaltenen Kautionssumme geleistet.

Diese Konditionen sollten Mieter kennen

Die Bürgschaft der SWK Bank wird für Kautionssummen von mindestens 750 Euro bis maximal 10.000 Euro angeboten. Die Kosten für die Bürgschaft betragen pro Jahr 3,99 Prozent der Höhe der Mietkaution, daraus ergibt sich ein Beitrag von mindestens 50 Euro jährlich. Eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr fällt nicht an.

Da die SWK Bankbürgschaft keine Mindestlaufzeit hat, ist eine Kündigung durch den Mieter jederzeit möglich. Ein Auszug ohne fortlaufende Kosten ist jederzeit möglich. Damit kann sich das Angebot der SWK Bank im Mietkautionsbürgschafts-Anbietervergleich gegenüber den Versicherungsprodukten recht gut behaupten. Deren Kündigungsfristen sind in der Regel ähnlich attraktiv und lassen dem Mieter vertragliche Freiheit. Wird das Mietverhältnis kurzfristig beendet, muss auch der Vertrag bei der SWK Bank nicht weiter fortgeführt werden. Entscheidet sich der Mieter für eine Kündigung, obwohl das Vertragsverhältnis mit seinem Vermieter noch läuft, ist dem Vermieter gegenüber eine Ersatzsicherheit zu stellen. Das kann zum Beispiel eine Barkaution sein, durch die die Ansprüche des Vermieters geschützt werden. Sofern der Mieter durch die Beendigung des Vertrags ein Recht auf eine anteilige Erstattung von überzahlten Beträgen hat, erstattet die SWK Bank diese nach Beendigung des Vertrags anstandslos.

Rechenbeispiele: Das kostet die Bürgschaft der SWK Bank

Gesetzt den Fall, der Vermieter verlangt vom Mieter eine Kaution von 1.000 Euro. Statt eine Barkaution zu entrichten, will der Mieter für die Höhe des Betrags eine Kautionsbürgschaft bei der SWK Bank abschließen. Die Kosten für die Bürgschaftsübernahme betragen 3,99 Prozent der verlangten Mietkaution pro Jahr, weitere Kosten kommen nicht hinzu. In dieser Beispielrechnung würde der Mieter folglich jedes Jahr 50 Euro bezahlen, um die weitere Bürgschaftsübernahme durch die SWK Bank zu genießen. Wollte man den Betrag zur Veranschaulichung auf die einzelnen Monate herunterbrechen, entspräche das einem Beitrag von 4,17 Euro monatlich.

Bei einer Kautionssumme von 1.500 Euro betrüge der Jahresbeitrag 59,85 Euro pro Jahr, umgerechnet 4,99 Euro monatlich; bei einer Höhe von 2.000 läge er entsprechend bei 79,80 Euro jährlich und 6,65 Euro monatlich. Dabei gilt: Das Kautionsentgelt ist als Jahresentgeld zahlbar.

Im Preisvergleich für Kautionsbürgschaften schneidet das Produkt der SWK Bank preislich im oberen Mittelfeld ab. Der Bürgschaftsbeitrag entspricht den marktüblichen Durchschnittskosten im oberen Bereich.

So wird die SWK Bürgschaft abgeschlossen

Ein Testbericht Mietkautionsbürgschaften wäre nicht vollständig, ohne die Nachteile eines Produkts ebenfalls zu beleuchten. So ist der Prozess der Beantragung aufwendiger als bei den gängigen Mietkautionsversicherungen und die Liste der Voraussetzungen ist länger.

Lediglich die Antragstellung ist dank eines modernen Online-Antrags schnell erledigt. Danach muss der Mieter sich entweder online mithilfe einer Computer-Kamera oder über das PostIdent-Verfahren mit ausgedruckten Unterlagen bei einer Postfiliale identifizieren.

Zur Prüfung des Bürgschaftsantrages müssen außerdem eine Kopie des vollständigen und unterschriebenen Mietvertrags, eine Kopie des letzten Gehaltsnachweises oder Rentenbescheids sowie, falls vorhanden, eine Bestätigung des bisherigen Vermieters über Mietschuldenfreiheit im Original eingeschickt werden. Fällt dann die Prüfung positiv aus, wird die Urkunde direkt an den Vermieter geschickt und der Kunde erhält lediglich eine Versandbestätigung per E-Mail.

Zudem gibt keine Reservierungsfunktion; die Bürgschaft kann nur abgeschlossen werden, wenn der Mietvertrag bereits unterschrieben ist. Zeit, um Fragen bezüglich einer Bürgschaft seitens des neuen Vermieters zu klären, bleibt so leider keine. Es gibt zudem leider keine Bürgschaft für gewerbliche Mietverhältnisse.

Diese Unterlagen sind vom Mieter vorzulegen

Bei der Süd-West-Kreditbank fällt die Fülle der zusätzlichen Dokumente auf, die bei Beantragung des Vertrags einzureichen sind. Die Unterlagen sind einzusenden bzw. die Voraussetzungen sind zu erfüllen:

• Unterschriebener Mietvertrag in Kopie • Kopie des letzten Einkommensnachweises
oder Rentenbeschieds • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des aktuellen Vermieters im Original • Falls nicht die Online-Identifikation genutzt wurde: ein PostIDENT-Nachweis

Erst nach der Prüfung dieser Unterlagen wird die Bürgschaft ausgestellt, oder auch nicht.

Diese Voraussetzungen muss der Mieter erfüllen

Im Mietkautionsbürgschafts-Anbietervergleich fallen auch die vielen Voraussetzungen auf, die der Mieter für einen positiven Bescheid der Bank erfüllen muss:

• Der Hauptwohnsitz des Antragstellers muss in Deutschland sein
• Der Antragsteller muss min. 18 Jahre alt sein
• Er muss ein bestehendes Arbeitsverhältnis von min. 6 Monaten (absolvierte Probezeit) nachweisen können • Das Arbeitsverhältnis muss nachweislich unbefristet sein • Freiberuflich oder selbstständig tätige Personen können keine Bürgschaft erhalten • Ein negativer Eintrag bei der Schufa Holding AG und CRIF Bürgel GmbH führt zur Ablehung

Stärken und Schwächen im Überblick

Vorteile:

• Moderater Preis: 3,99 % der Kautionssumme
jährlich • Als Bankbürgschaft gute Akzeptanz bei Vermietern
• TÜV-Siegel als Zertifizierung vorhanden

Nachteile:

• Kein Produkt für Freiberufler, Selbstständige und Gewerbetreibende
• Umständliche Beantragung durch Vorlage von Zusatzunterlagen
• Langer Antragsprozess
• Viele Voraussetzungen allein für die Antragsstellung

So läuft die Schadensregulierung ab

Im Schadensfall verlangt die SWK Bank vom Vermieter eine schriftliche Erklärung mit Angaben zur Höhe der Forderung. Außerdem fordert sie die Bürgschaftsurkunde bei dem Vermieter an. Sofern beide Unterlagen vorliegen, reguliert sie den Schaden auf erstes Anfordern. Das bedeutet, die Forderungen des Vermieters werden von der Bank nicht auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft. Wird eine Teilzahlung verlangt, verringert sich die restliche Bürgschaftssumme um den bereits gezahlten Betrag. Spätestens ein halbes Jahr nach dem Auszug oder nach Mietvertragsende kann der Vermieter noch Forderungen aus der Bürgschaft geltend machen. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist das nicht mehr möglich.

Für den Vermieter ist das wichtig, da Nebenkostenabrechnungen häufig erst zu einem späteren Zeitpunkt erstellt werden.

Fazit: Eine hochwertige Bürgschaft für Angestellte mit attraktiven Konditionen, aber aufwendigem Antragsprozedere

Insgesamt ist die SWK Kautionsbürgschaft für private Mieter zu empfehlen, die ein Produkt mit hoher Akzeptanz zu überschaubaren Kosten suchen. Ein weiteres Argument für das Produkt der SWK ist das TÜV-Zertifikat, das als Qualitätsmerkmal im Anbietervergleich herangezogen werden kann. Abstriche gibt es für das aufwendige Antragsverfahren und die vielen Voraussetzungen, die erfüllt und nachgewiesen werden müssen. Auch die Ausgrenzung von Freiberuflern und Selbstständigen fällt negativ auf und macht sie nur für eine begrenzte Zielgruppe attraktiv.


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